Die Lebenshilfe Rheinisch-Bergischer Kreis
Kurzportrait
Die Lebenshilfe Rheinisch-Bergischer-Kreis unterstützt Menschen mit einer geistigen Behinderung in allen Lebenslagen.
KREISVEREINIGUNG SEIT 1971
Die Lebenshilfe Rheinisch Bergischer Kreis schloss sich 1971 aus den Ortsvereinen Köln-Porz (seit 1962) und Bergisch Gladbach (seit 1971) zur heute noch bestehenden Kreisvereinigung zusammen. Damals gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Köln-Porz weder Kindergärten, noch Schulen, Werkstätten oder Wohnhäuser für Menschen mit Behinderung.
EINE ELTERINITIATIVE
Die eigene Betroffenheit von Eltern, die Sorge um die Zukunft der Kinder mit Behinderung und der feste Glaube an die Möglichkeiten, eine gute Lebensqualität zu schaffen, gaben den Anstoß zur Gründung der Elterninitiative. In den Anfängen ging es vor allem um den Austausch von Erfahrungen, gegenseitige Unterstützung und das Brückenschlagen zu anderen Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung.
EIN MEILENSTEIN
Bis zum ersten Wohnhaus (1982) war es ein weiter Weg, der mit dem Sammeln von Geldern, dem Stellen von Anträgen in einem gänzlich unbekannten Gebiet und dem Überwinden vieler bürokratischer Hindernisse gepflastert war. Doch nach Eröffnung des ersten Hauses folgten bald weitere Wohnhäuser, sodass bis heute eine gut ausgebaute „Wohnlandschaft“ entstand.
UNTERSTÜTZUNG
Neben der tatkräftigen Gestaltung und Einrichtung der Wohnhäuser lag ein weiterer Fokus auf dem Ausbau eines Angebots von Beratung und Unterstützung der Angehörigen. Daraus entstand das Angebot der Offenen Hilfen (1991) sowie die Fortführung bzw. Weiterentwicklung der Jugend- und Freizeitarbeit.
EIN PROFESSIONELLES UNTERNEHMEN
Als Mitgesellschafterin bei den Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen Rhein-Berg gGmbH trägt die Lebenshilfe zur Entwicklung und zum Erhalt behindertengerechter Arbeitsplätze bei. Das im Jahre 2003 gegründeten Integrationsunternehmen Hotel FIT in Much bietet in diesem Sinne 7 Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen.
VIEL MEHR ALS NUR EIN DACH ÜBER DEM KOPF
Die WMB – Wohnen für Menschen mit Behinderung gGmbH betreut als Tochterunternehmen der Lebenshilfe im Rheinisch-Bergischen Kreis und Umgebung seit 1982 Menschen mit geistiger Behinderung mit einem differenzierten Wohn- und Betreuungsangebot. Durch unser Angebot ermöglichen wir Menschen mit einer geistigen Behinderung eine individuelle und umfassende Betreuung und Förderung.
Die Vorstandsmitglieder
Claudia Breuer-Piske
1. Vorsitzende

Martina Kaiser
2. Vorsitzende

Jörg Brüwer
Schatzmeister

Astrid Heumann
Vorstandsmitglied

Dietmar Pfaller
Vorstandsmitglied


Unser Leitbild
Unser Grundsatz: Hand in Hand mit Herz und Humor - so haben wir es auch in Zukunft vor!
Der Wunsch, Menschen mit Unterstützungsbedarf ein Zuhause zu schaffen und sie im Alltag zu begleiten, gab den Anstoß für die Gründung der Lebenshilfe Rheinisch-Bergischer Kreis. Das Wohlergehen, die Zufriedenheit und die Entwicklung von Menschen ist der Maßstab für die Qualität unserer Leistungen. Heute besteht durch unsere gemeinnützigen Tochtergesellschaften „WMB Wohnen für Menschen mit Behinderung“, „Offene Hilfen“ und dem „Hotel FIT“ nicht nur in Rösrath ein differenziertes Wohn- und Betreuungsangebot, sondern im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis und sogar darüber hinaus.
Vor Ort sind wir stets mittendrin statt nur dabei, denn Inklusion und Teilhabe sind für uns schon immer selbstverständlich. Vielfalt sehen wir als bereichernd an.
Wir, die WMB, machen durch unsere verschiedenen Wohnmöglichkeiten sowie teilhabeorientierten und tagesstrukturierenden Angebote eine individuelle und umfassende Unterstützung als auch Förderung der Menschen mit Unterstützungsbedarf möglich.
So selbstständig wie möglich und mit so viel Hilfe und Schutz wie nötig. Darin verstehen wir unsere Aufgabe und begleiten Menschen mit Unterstützungsbedarf in allen Lebenssituationen nach ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen, um ihnen ein Höchstmaß an Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung zu ermöglichen.
Als die Offenen Hilfen begleiten wir mit unseren Angeboten junge Menschen mit Förderbedarfen im familiären Kontext, in Bildungseinrichtungen, wie Kita und Schule, und in der Freizeit. Dafür kooperieren wir mit anderen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe.
Unsere Ziele sind es, junge Menschen in die Gemeinschaft zu integrieren und ihre individuelle Entwicklung zu fördern. Unter Berücksichtigung der größtmöglichen Selbstständigkeit werden dabei ihre sozialen, intellektuellen und lebenspraktischen Fähigkeiten gestärkt.
Das Hotel FIT wird von einem bunten Team aus Mitarbeitenden mit und ohne Lernschwierigkeiten geführt. Unsere Gäste profitieren von barrierefreien und rollstuhlgerechten Räumlichkeiten.
FIT steht für Freizeit, Inklusion und Tagung. Unser Ziel ist es, als professioneller Arbeitgeber unseren Teil zu einem inklusiven Arbeitsmarkt beizutragen. Den Hotelgästen möchten wir ein aufmerksamer Gastgeber sein, egal ob Freizeitgast, Tagungsteilnehmer oder Geschäftsreisender.
Im Mittelpunkt steht das Angebot individueller Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Dabei profitieren sie von unserer Fachlichkeit, unserem lösungsorientierten Ansatz, unserem Humor und ebenso von unserer Offenheit gegenüber Neuem. Unsere Angebote werden stetig evaluiert und verbessert. Dazu gehen wir in den konstruktiven Austausch unter Beteiligung aller Ebenen und arbeiten eng mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuer*innen, regionalen und überregionalen Institutionen zusammen.
Wir können nicht alles leisten, aber auf uns ist Verlass, denn wir sind da, wo wir gebraucht werden.
Unser persönliches Engagement und unsere Freude an der Arbeit mit Menschen zeichnet uns aus. Unsere größten Stärken sind die Teamarbeit, der gegenseitige Respekt und unsere wertschätzende und dynamische Unternehmenskultur. In Zeiten steigender Erwartungen und Anforderungen von außen legen wir Wert auf Zusammenhalt und ein Miteinander. Nur Zusammen-arbeit und Zuverlässigkeit lassen uns auch schwierige Ziele erreichen.
Wir bilden Fachkräfte aus und bieten langfristige Perspektiven zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Wir ermutigen unsere Mitarbeitenden, die Initiative zu ergreifen, würdigen ihre Leistungen und begegnen einander mit gegenseitigem Rückhalt. Denn nur zusammen entwickeln wir uns weiter.



